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Weiterbildung
Dozent/-in im Gesundheitswesen
Praxisanleiter/-in
Lehrrettungsassistent/-in

Pflegende und andere Fachkräfte im Gesundheitswesen verfügen über fundierte Kenntnisse und oft langjährige Praxiserfahrung – nicht selten sind sie ausgesprochene Experten in ihrem Berufsfeld. Davon können andere Berufskollegen profitieren – es lohnt sich, das Expertenwissen an sie weiterzugeben, damit sich Einrichtungen  des Gesundheitswesens weiterentwickeln können, die Qualität  der erbrachten Leistungen sich stetig verbessert und nicht zuletzt die Partizipanten – also die Kunden, die Patienten, die Pflegebedürftigen – bestmöglich betreut, versorgt, gepflegt und behandelt werden. Aber wie kann die Expertin/der Experte sein Wissen und seine Fähigkeiten vermitteln? Wie muss ein erwachsenengerechter Unterricht gestaltet werden? Wie plant man eine Unterrichtsreihe, wie erstellt man ein Curriculum und welche Aspekte sind beim Lehren und Unterrichten zu beachten? Alle erforderlichen Grundlagen für die Dozententätigkeit im Gesundheitswesen werden in dieser Weiterbildung vermittelt. Für die Absolventen eröffnet sich nach Abschluss der Weiterbildung die Möglichkeit, neben- oder hauptberuflich im Bereich der berufsbezogenen Erwachsenenbildung tätig zu werden oder in ein pädagogisches Fachstudium  (z.B. zum „Bachelor of Arts in Health Care and Education“) einzusteigen.

Ziele der Weiterbildung
Die Teilnehmer/-innen werden befähigt, Unterrichtseinheiten erwachsenengerecht zu gestalten und Unterrichtsreihen zu planen und durchzuführen. Sie erwerben die notwendigen Grundlagen aus den Bereichen Rhetorik, Methodik, Didaktik sowie pflege- und gesundheitswissenschaftliche Grundlagen.
Struktur der Weiterbildung
Die Weiterbildung wird in  fünf Modulen mit insgesamt 300 Stunden angeboten, aufgeteilt in 150 Stunden theoretischen Unterricht  und 150 Stunden Selbstlernphase. Die Module können komplett, teilweise oder einzeln absolviert werden. Jedes Modul - mit je 3 Tagen Unterricht -  beinhaltet eine in sich abgeschlossene Einheit, so ist ein Einstieg in die Weiterbildungsmaßnahme praktisch jederzeit möglich. Nach jedem Modul folgt  eine durch Studienmaterial unterstützte Selbstlernphase. Den Abschluss eines  Moduls bilden entweder  eine Hausarbeit oder eine Klausur oder eine Fallbearbeitung.
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