Die Familiengesundheitspflege ist ein neues, zukunftweisendes Handlungsfeld für Hebammen und Pflegende, das vor allem sozial benachteiligten Menschen einen erleichterten Zugang zu Leistungen des Sozial- und Gesundheitswesen bieten soll. Dazu gehören beispielsweise gesundheitlich, sozial und wirtschaftlich benachteiligte Familien wie beispielsweise allein erziehende Mütter und Väter, Familien in Krisensituationen, junge schwangere Frauen, allein stehende ältere Menschen und Migranten. In diesem Sinn werden auch allein stehende Menschen mit ihrem sozialen Umfeld (Freunde, Nachbarn) als Familie gesehen.
Zur Förderung der Familiengesundheit stehen Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung - unter Betrachtung von Ressourcen - im Mittelpunkt. Die Familiengesundheitspflege reagiert auf bestehende Lücken in der Gesundheitsversorgung. Die Weiterbildung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem DBfK |
| Profil der Familiengesundheitspflege: |
| Zu den Aufgaben der Familiengesundheitspfleger/-in und -hebammen gehört die Beratung und Unterstützung von Familien. In Absprache mit den Betroffenen werden Prioritäten in Gesundheitsfragen gesetzt, Entscheidungen unterstützt und gegebenenfalls andere Experten hinzugezogen. Gleichwohl werden Pflege- und Versorgungsleistungen im Anschluss an Krankenhausbehandlung erbracht. |
| Ziele der Weiterbildung |
- Entwicklung der Kernkompetenzen Gesundheitsförderung
- Prävention und Gesundheitsberatung im Kontext der Zielgruppen
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| Zielgruppe und Teilnahmebedingungen |
- Gesundheits- und Krankenpfleger/-in
- Hebammen/Entbindungspfleger
- Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in
- Altenpfleger/-in
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